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Donnerstag, 4. Dezember 2014

Adventskalender - ohne Plastik

So oder so ähnlich könnte Euer selbstgebastelter Adventskalender aussehen.

Bestückt ist der Kalender dieses Jahr bei uns ganz bunt und durcheinander mit:

- kleinen, gefalteten Papierbotschaften (pssssst...streng geheim, was dort drinnen steht) - seid kreativ: produktive Aufforderungen, herzallerliebste Liebesbotschaften, wunderbare Gedichte, persönliche Anregungen, kleine Wünsche,...
- faire Bioschoki ohne Plastik aus dem Bamberger Weltladen und dem Mohrenhaus
- Süßes vom Bamberger Weihnachtsmarkt
- einer selbstentworfenen Schatzkarte
- einer Wundertüte für Jäger und Sammler aus dem Mohrenhaus - hergestellt in einer der Werkstätten für Menschen mit Behinderung.
- Oxfam "Unverpackte Aufmerksamkeit"
- Origami-Basteleinen

Sonntag, 19. Oktober 2014

Sharing Economy - das Wunderkind des Kapitalismus

Durch Zufall haben wir von Pumpipume gehört und gleich ein paar Sticker bestellt - kostenlos.
"Pumpipumpe setzt sich für einen bewussten Umgang mit Konsumgütern und mehr soziale Interaktion in der Nachbarschaft ein. Das Leihen und Ausleihen von Dingen, die man nur selten braucht, soll gefördert werden."

Und wir machen mit!  
Denn besser als Kaufen ist wohl doch das Ausleihen.






Sticker auf den Briefkasten und los gehts mit dem Sharen.

Weiterführende "Literatur"
Interessante Beiträge zur Sharing Ecnomy findet ihr gerade unter anderem in der Arte Mediathek.

Beispielsweise hier: Tauschen und Teilen
oder hier Teil 2: Tauschen und Teilen

Ein interessantes, aber auch bestimmt kontroverses zu betrachtendes Interview mit dem Soziologen und Ökonomen Jeremy Rifkin gibt es hier: Interview

Dienstag, 16. September 2014

Kompostierbare Kunststoffe?

"Woher soll ein Jogurtbecher wissen, ob er im Supermarkt oder auf dem Kompsot liegt und ab wann er zerfallen darf?" Demanowski, Professor für Verpackungstechnik
Es gibt nun schon seit längerem biologischabbaubare Plastik - laut Beschriftung und Siegel.

Ich habe einen schönen Artikel darüber gelesen und selber ein wenig recherchiert. Hier meine kurze Zusammenfassung über "Die Tüte für den Kompost, die da eigentlich nicht hin gehörte".

biologischabbaubare Plastiktüte (bio)
Plastiktüte (normal)

Wo kommt's her (Basis):
normal: Rohöl oder Kohle
bio: nachwachsende Rohstoffe wie Mais, Soja u.Ä. aber auch erdölbasierte Inhaltstoffe.

Wo geht's laut Hersteller hin:
normal: in den Kunststoffmüll zum Recycling oder in die Verbrennung zur Energiegewinnung
bio: in den Biomüll

Was bleibt übrig:
normal: Plastik, Molekülverbindungen, kleine Plastikteilchen
bio: CO2 und Wasser im Idealfall

Wie lange dauert der Prozess:
normal: hunderte Jahre
bio: unter den richtigen Bedigungen sind nach 3 Monaten 90% der Tüte abgebaut.

Was sagen die Kompostieranlagen zur abbaubaren Komposttüte:
- jede Kommune hat Kompostieranlagen, die auf unterschiedlichste Weise betrieben werden (bsp. Biogas, Erdprodukte,...)
- die Rottezeiten der Anlagen liegen zwischen vier und acht Wochen - je nach Qualitätsanspruch des Komposts. Jeder Tag kostet extra.
- im besten Fall, wenn die Komposttüte wirklich abgebaut wird, bringt die sie keinen Mehrwert für das Endprodukt: CO2 und Wasser.
- für die Kompostieranlagen ist eine normale Tüte von einer abbaubaren Tüte nicht zu unterscheiden. Da man auf die Qualität des Endprodukts bedacht ist, werden Tüten aussortiert und zur Verbrennungsanlage gefahren. Man möchte keine Plastikteile und somit Verunreinigungen im Endprodukt riskieren.

Was sagen Kunststoffrecycler:
- auch sie können die abbaubare Tüte nicht von der herkömmlichen Plastiktüte unterscheiden. Auch hier können Verunreinigungen im Endprodukt entstehen. Begeistert ist hier wohl keiner.
- für herkömmliche Stoffe gibt es Verwertungskreisläufe - aus PET-Flaschen werden Pullis.

Was nun? Wohin mit der biologisch abbaubaren Komposttüte?
Biomüll: schlechte Idee, wird sowieso aussortiert und verbrannt (somit kann man wenigstens die freigesetzte Energie nutzen)
Gelber Sack: schlechte Idee, das Plastik kann nicht recycelt werden, so wie herkömmliche Plastik und verschlechtert im schlimmsten Falle die recycleten Produkte
Gartenkompost: die wohl beste Idee ist es, die Tüte auf den garteneigenen Komposthafen zu werfen und ihr mehrere Monate zur Verrottung Zeit geben. Das würde funktionieren...aber haben wir Stadtmenschen wikrlich jeder diese Möglichkeit?
Hausmüll: dort wird die Komposttüte verbrannt, ihr Energie genutzt. Letzter Ausweg...?


Wie man sieht, ist diese Thematik gar nicht so einfach darzustellen, wie sie so schön von den Verpackungen her aussieht.
Nur Geldmacherei der Industrie und Werbeversprechen? Wir sehen es genau SO! Augenwischerei!


Unsere Empfehlung:
Keine kompostierbaren Tüten kaufen. Wir sind der Meinung, die brauch keiner!

Alternativ nehmen wir beispielwseise dünne Papiertüten, um unsere Bioabfälle zusammeln (im Winter) oder eine kleine Schüssel, die alle ein, zwei Tage geleert wird (im Sommer).

Wir haben sogar einen Gartenkompost mit ganz vielen Ameisen und Regenwürmern. Aber ganz ehrlich: Tüten möchten wir da drinne auf keinen Fall haben - egal ob abbaubar oder nicht! Wie sieht das denn aus! :-(

Nun stelle man sich nur biologisch abbaubare Schuhe in unserem Gartenkompost vor...



Montag, 21. Juli 2014

Passt mein Fuß auf diese Erde?

http://www.footprint-deutschland.de


Maja's Lebensstil
Hier kann man mal testen, wieviele Erden nötig wären, wenn alle Menschen den eigenen Lebensstil leben würden.
Interessant! Bestimmt nur ein Richtwert, doch er regt zum Nachdenken an.









Bei mir müsste es 1,6 Erden geben. wow.

Da habe ich doch noch einiges zu tun. Und irgendwie dachte ich schon, dass es nicht so viel ist! Um dem Ganzen doch noch etwas positives abzugewinnen: Im Vergleich bin ich gar nicht so schlecht!

Montag, 24. März 2014

off topic - Energiewende im Kino für 0,00963€/Ticket

Wer an Dokumentationen und dem Thema Alternative Energiegewinnung interessiert ist - für den ist das hier vielleicht etwas.

Leben mit der Energiewende Teil 2 - 100% regenerativ.

"Der Film zeigt gegen alle Propaganda von Medien, Politik und der konservativen Energiewirtschaft, dass eine Versorgung zu 100% mit regenerativer Energie möglich ist. Im ersten Teil zeigt der Film die politischen Widerstände gegen die Energiewende auf, im zweiten Teil werden Werkzeuge präsentiert, mit welchen die Bürger und Unternehmen ihre eigene Energiewende gestalten und mehr Unabhängigkeit vom Stromversorger erlangen können."
Kinokritik Lichtspiel Bamberg

am Donnerstag, den 27.03.2014
um 18.30 Uhr
im Lichtspielkino Bamberg

Eintritt: 0,963 Cent (Erhöhung der EEG-Umlage 2014).
Regisseur Frank Farenski ist vor Ort.

Hier kann man die Eintrittskarten reservieren.
Mehr Informationen gibt es hier auf der Internetseite

Quelle: Lichtspiel Kino Bamberg

Donnerstag, 20. Februar 2014

The Guardian - Scientists warn of potential long-term damage of exposure to synthetics

Der Britische Guardian berichtet über das Fehlen und die Notwendigkeit von validen Studien bzgl. des Einflusses von Chemikalien auf unseren Körper.

Insbesondere geht es um Chemikalien, die in den Verpackungen von Lebensmitteln verwendet werden und mit diesen in Berührung kommen.

Diese Chemikalien - wie Formaldehyde, Bisphenol A, Tributyltin, Triclosan und Phthalate - gelangen über das Essen in unseren Körper. Es handelt sich zwar jedes Mal um sehr geringe Mengen, doch die langfristigen Auswirkungen sind nicht erforscht. Insgesamt sprechen die Wissenschaftler von bis zu 400 Chemikalien, die für diese Forschung Relevanz haben.

Da jedoch viele Lebensmitel verpackt, verarbeitet und gelagert sind, und dadurch ein Großteil unserer Bevölkerung diesen Chemikalien ausgesetzt ist, ist die Erforschung nicht ganz einfach.
Die Wissenschaftler benötigen für eine aussagekräftige Studie eine Vergleichsgruppe. Es geibt jedoch nicht genügend Menschen, die nicht den Chemikalen ausgesetzt sind
-es lassen sich in allen von uns Spuren von Chemikalien nachweisen.

Das zeigt wiederum die Relevanz und die dringend benötigten Studien über die langfristigen Auswirkungen auf unseren Körper.
Forscher vermuten einen Zusammenhang zu Krankheiten, wie Krebs, Übergewicht, Diabetes & neuronalen Anomalien.
Quelle: theguardian, Photograph: Martin Godwin for the Guardian

Dienstag, 18. Februar 2014

Mirkoplastik - "Klappe die Zweite"

Hier habe ich noch einmal im Netz einen kleinen Artikel über "Mikroplastik in Kosmetikprodukten" gefunden.
Plastikverbindungen in u.a. Zahnpasta, Gesichtspeelings, Hautcremes und Mascara....

Mirkoplastik - die unsichtbare Gefahr
vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) zusammengetragen.

Eine aktuelle (Stand Feb2014) Liste mit Produkten, die Kunststoffverbindungen enthalten, findet man am Ende des Berichts - als *pdf Datei zum Download.
Kann man sich durchaus mal anschauen.

Freitag, 10. Januar 2014

Mikroplastik in Kosmetik - 8 Minuten Video

Mikroplastik in Kosmetikartikeln wie Zahnpasta - sehr, sehr lecker.

Quelle: http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/ndr/2014/mikroplastik-100.html

Für Schnelle (nur bis 14.01.?):
Plastikkügelchen in Lebensmitteln und Kosmetik
" Feines Plastikgranulat soll in Pflegeprodukten wie Zahncremes und Peelings den Reinigungseffekt verbessern. Doch inzwischen lassen sich mikrofeine Plastikteilchen auch im Trinkwasser und in einzelnen Honigsorten nachweisen."
in der ARD Mediathek

hier der Artikel zur Sendung.

Dienstag, 17. September 2013

Faire Woche - auch in Bamberg



"Die „Faire Woche“, die bundesweit größte Aktionswoche zum Fairen Handel, findet in diesem Jahr zum zwölften Mal statt.
Unter dem Motto „Fairer Handel. Faire Chancen für alle“ machen Weltläden, Aktionsgruppen, Schulen, kirchliche Initiativen, Supermärkte, Gastronomiebetriebe und viele weitere Akteure mit mehr als 2.000 informativen, kulturellen und kulinarischen Veranstaltungen deutlich, dass der Faire Handel allen Generationen etwas zu bieten hat – sowohl im Norden als auch im Süden.
Vom 13. bis 27. September sind Verbraucherinnen und Verbraucher eingeladen, die Vielfalt fair gehandelter Produkte kennen zu lernen und zu genießen. Neben dem bekanntesten Produkt Kaffee gibt es inzwischen eine große Vielfalt an hochwertigen fair gehandelten Lebensmitteln und Kunsthandwerksprodukten.
In über 42.000 Supermärkten und Bioläden, etwa 800 Weltläden und mehr als 20.000 gastronomischen Betrieben sind Produkte aus Fairem Handel erhältlich. Immer mehr Menschen unterstützen den Fairen Handel, so dass der Umsatz 2012 um 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 650 Mio. Euro gesteigert werden konnte.
Informationen zur Fairen Woche, ein Veranstaltungskalender sowie Einkaufsmöglichkeiten für fair gehandelte Produkte sind unter www.faire-woche.de  abrufbar."

Heute in Bamberg: "Fair Einkaufen - aber wie?" Vortrag


Dienstag 17.09.2013, 19 Uhr, im Vortragsraum des BAMBERG Tourismus und Kongress Service, Geyerswörthstr. 5 in Bamberg. Der Eintritt ist frei.


Auch wir sind dabei.


Fazit: ...Vortrag war inspirierend und anregend. Wir machen uns Gedanken.

Dienstag, 9. Juli 2013

Internet - gefunden und geteilt

Inspiration
  • ideenklette.de > Hinterfragung des Konsums: Upcycling by Micha Fohl
  • leben-ohne-plastik.blogspot.de > Chemnitzer Blog by Matthias und Stella
Konsum
  • kleiderkreisel.de > Anziehsachen verkaufen, tauschen, verschenken
  • manufactum.de > Zahnseide ohne Plastikumverpackung und andere außergewöhnliche Dinge
  • mysupper.de > individuelle Geschenkideen zum Teil ohne Plastik
  • whyown.it > cool umgesetzte Idee, je mehr FB Freunde man hat, desto größer die Auswahl
Essen
  • foodsharing.de > Lebensmittel teilen, statt wegwerfen (leider (noch) nicht aktiv in Bamberg)
Kultur
  • kulturtafel-bamberg.de > Kultur für Menschen, die sich dies sonst finanziell nicht leisten könnten

Filme - geschaut und für gut befunden

  • Plastic Planet (2009) von Werner Boote
  • No Impact Man The Documentary (2009) mit Colin Beavan von Schein und Gabbert (auf filmsforaction.org)

Bücher - gelesen und für gut befunden

  • Hannes Jaenicke (2013)
    Die große Volksverarsche - wie Industrie und Medien uns zum Narren halten. Ein Konsumenten-Navi.
  • J.S. Foer (2010)
    Tiere essen Hörbuch